Projekt „NS-Raubgut an der Universitätsbibliothek Leipzig“


Ziel, des durch Fördermittel der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung unterstützten Projekts ist es, aus den Beständen der Universitätsbibliothek Leipzig diejenigen Titel zu ermitteln, die im Verdacht stehen in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig erworben zu sein. Grundlage für die Ermittlung dieser Titel sind verschiedene Archivalien und Quellen, wie zum Beispiel eine Zugangsliste der durch die Gestapo beschlagnahmten und danach von der Universitätsbibliothek erworbenen Bestände. Geprüft werden ca. 6000 Titel. Innerhalb des Projekts soll der heutige Standort der Bücher ermittelt, ihre Daten erfasst und die Exemplare auf individuelle Provenienzen geprüft werden. Die Erforschung der individuellen Provenienzen, sowie die Vorbereitung auf eine mögliche Restitution, ist ebenfalls Gegenstand des Projekts.


Gefördert aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien / Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung




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